Judo mal anders: „Outdoortraining“ als Ausweichprogramm

Streik im öffentlichen Dienst – so blieb die Großsporthalle vergangenen Donnerstag geschlossen. Das Judotraining musste daher kurzfristig abgesagt werden. Kurzerhand wurde durch Trainer Ina Kerner ein Alternativtraining organisiert.

Ein Training der ganz anderen Art – im Freien. Hinterm Bahnhof an der Jugendmeile neben der Wissenswerkstatt „Eule“ trafen sich zehn flexible und motivierte Kinder, diesmal ohne Judogi, sondern in ganz gewöhnlichen Sportsachen.

Mit einem Warmlaufen um den dort aufgebauten „Parcour“ begann das Training. Nach einigen Dehn- und Kraftübungen zeigten die Kinder auf den im Boden eingebauten Mini-Trampolinen, wie beweglich sie in der Luft sein können. Beweglichkeit ist für den Judosport sehr wichtig, denn vielfältige Situationen erfordern schnelle und unterschiedliche Bewegungen im Kampf. Wie kleine Äffchen hangelten sich alle anschließend im „Parcour“ von Stange zu Stange.  „Hängen wir zusammen ab?“ – diese Frage stellte sich bei der nächsten Aufgabe. Es ging darum zu beweisen, wie lange man sich an einer Stange hängend festhalten kann. Das klingt leichter als getan, denn schnell wurden die Hände „schwitzig“ und fingen an zu rutschen. Dennoch schlugen sich alle sehr gut und gingen kräftemäßig an ihre Grenzen. Gegen Ende durften die Kinder noch Fang- und Versteckspiele ihrer Wahl spielen. Die Kids hatten viel Spaß und fanden dieses „Frischlufttraining“ eine gute Abwechslung zum Judotraining.

Die Jugendlichen und Erwachsenen spielten alternativ zum Judo Beachvolleyball bis die Füße kalt wurden.

 

JVSG stark beim Gürtelfarbenturnier

Am Sonntag, 11.03.218, fand  in Kirchberg an der Murr das Gürtelfarbenturnier statt. Dies ist für unerfahrenere Judoka gedacht und startberechtigt ist nur, wer noch einen farbigen Gürtel trägt. Das heißt, Schwarzgurte müssen zu Hause bleiben. Insgesamt traten 140 Judoka aus verschiedenen Vereinen in den Altersklassen U14, U16, U18, U23 und Männer/Frauen an.

Auch der Judoverein Schwäbisch Gmünd war mit vier Sportlern, Kampfrichter Tobias Fiebig und Trainer Sievert Kaffenberger vertreten.

Esra Bay startete mit einem Sieg ins Turnier: sie hielt ihre Gegnerin 20 Sekunden im Boden bis zur Wertung Ippon. Sie wurde in die Gruppe U14 bis 41,7 kg eingruppiert. Auch ihren 2. Kampf konnte sie im Boden mit einer Kesa-gatame gewinnen. Ihr aggressiver Kampfstil half Esra stets dabei ihre Gegner zu überraschen. Im Finale unterlag sie leider im Boden, konnte sich aber sehr über ihren 2. Platz freuen.

Es war der erste und dennoch ein sehr erfolgreicher Wettkampf für Connor Lukesch in der U16 bis 54,9 kg. Seinen ersten Kampf gewann er mit einem Innenschenkelwurf: dem Uchi-mata. Leider musste er sich im darauffolgenden Kampf im Boden geschlagen kommen, da er sich nicht mehr aus dem Haltegriff befreien konnte. Diese Taktik hat er sich abgeschaut und wandte sie in Kampf Nummer drei an: er gewann mit der Kesa-gatame, indem er seinen Gegner 20 Sekunden damit hielt. Kampf vier war ein kleiner Krimi. Connor beharkte seinen Kontrahenten mit O-uchi-gari-Ansätzen, denen dieser trotz gebrochenem Gleichgewicht leider ausweichen konnte. Connor wurde selbst geworfen und verlor. Errungen hat er neben viel Erfahrung einen gut erkämpften Platz 3.

Mathieu Stahl trat in der U16 bis 51,8 kg an. Im ersten Kampf demonstrierte er einen guten Übergang vom Stand in den Boden: er warf seinen Gegner mit O-goshi, erhielt dafür einen halben Punkt (Waza-ari), nahm ihn in den Haltegriff und hielt ihn 10 Sekunden. Damit erhielt er einen weiteren halben Punkt, die zum Sieg führten (Ippon). Im zweiten Kampf sollte der O-goshi sofort klappen: er warf seinen Gegner und gewann mit Ippon. Auch in Kampf Nummer drei ließ Mathieu nicht mit sich spaßen: mit einer Schleudertechnik (Uki-goshi) warf er seinen Gegner, was mit Ippon bewertet wurde. Im Finale traf er auf einen sehr erfahrenen Gegner mit einem wesentlich höheren Gürtelgrad. Dieser zeigte sein können und Mathieu musste sich bei einem Armhebel-Angriff geschlagen geben. Er erlangte einen stark  erkämpften Platz 2.

Ina Kerner startete in der U23 bis 66 kg. Für Sie sollte es eine kuriose Kampfgruppe werden. Im ersten Kampf hatte sie ihren Kopf nicht frei und musste sich einer Kombination aus Wurf und Haltegriff geschlagen geben. In der folgenden Begegnung schlug sie ihre Gegnerin im Boden mit Kesa-gatame. Im dritten Kampf geriet sie durch Unachtsamkeit in einen Haltegriff und verlor. Da in dem Gewichtsklassen-Pool sich alle Gegner im „Kreis“ geschlagen hatten (jeder hat gegen einen anderen 1x gewonnen und 2x verloren). Somit ging es in eine neue Kampfrunde, in der Ina Kampf vier abermals im Boden gewann, aber wieder in Kampf fünf im Bodenkampf unterlag. Da sich ebenfalls alle wieder im Kreis schlugen und keine Entscheidung herbeigeführt werden konnte, wurde sich auf einen gemeinsamen Platz 2 geeinigt.

Die Sportler vom JVSG zeigten sehr gute Leistungen, auf die die Trainer sehr stolz sind. Es soll im Training daran angeknüpft werden, sodass weiter Ziele in Angriff genommen werden können.

hinten, v.l.n.r.
Ina Kerner, Connor Lukesch

vorn, v.l.n.r.
Esra Bay, Mathieu Stahl

Gold für Brix und Geier

Auch in diesem Jahr fand in Kirchberg an der Murr der alljährlich vom Judo Team Steinheim ausgerichtete Osterhasen-Freundschafts-Cup statt. Hierbei gilt es neben den Judokämpfen auch am Osterhasen-Fitness-Check sein Können unter Beweis zu stellen. Für den Judoverein Schwäbisch Gmünd gingen die sieben Judoka Fenja Brix, Nikolas Lenz, Lukas Lenz, Jan Geier, Daniel Rösiger, Fabian Eßwein und Magnus Nelles an den Start.

Nikolas Lenz startete in der u10 bei den Jungs mit dem weiß-gelben Gürtel in der Gewichtsklasse bis 20,7 kg. Da es sein erster Wettkampf überhaupt war, galt es erstmal so viel wie möglich aus dem Training anzuwenden zu versuchen, was ihm gut gelang. In seinem zweiten Kampf übernahm er den Wurfansatz seines Gegners und hielt ihn stark im Haltegriff namens Kesa-Gatame. Er gewann mit Ippon. Auch seinen dritten und letzten Kampf gewann er nach einem Wurf mit anschließendem Haltegriff. Nikolas wurde dafür mit dem zweiten Platz und einem Schokoosterhasen belohnt.

Mit dem gelben Gürtel ging wenig später Daniel Rösiger in der u10 bis 25,7 kg an den Start. Sein Gegner im ersten Kampf warf ihn mit seiner Spezialtechnik namens Tomoe-Nage, einem sogenannten Selbstopferungswurf, den die Kinder normal erst später lernen. Im zweiten Kampf hielt sich Rösiger die volle Kampfzeit über (2 Minuten) sehr gut, doch leider ging der Kampfrichterentscheid gegen ihn. Auch im letzten Kampf gelang es Rösiger nicht zu zeigen, was er eigentlich kann. Der vierte Platz war ihm dennoch sicher.

Jan Geier startete in derselben Altersklasse bis 26,2 kg. Seinen ersten Gegner warf er innerhalb der ersten Sekunden mit einem sauberen O-Goshi und gewann mit Ippon. Im zweiten Kampf erzielte er mit diesem Wurf zunächst die Wertung Waza-Ari, wenig später gewann er durch Ippon. Dies wiederholte er in Kampf drei und zeigte so, wie sicher er diesen Wurf in verschiedenen Situationen beherrscht. Im letzten Kampf brachte Geier zahlreiche Wurfansätze und war dem Gegner deutlich überlegen. Diese hervorragende Leistung wurde mit einem Pokal und Platz eins belohnt.

Bis 27,5 kg startete Fabian Eßwein in dieser Altersklasse. Fabian zeigte sich in seinem ersten Kampf sehr aktiv, warf seinen Gegner dreimal (leider wertungslos) und befreite sich aus einem Haltegriff. Somit ging der Kampfrichterentscheid nach Ablauf der Kampfzeit an Eßwein. In den nächsten beiden Kämpfen zeigte er sich sehr aktiv, wich sehr gut aus und konterte mit vielen Wurfansätzen. Er wurde Dritter.

In der u12 startete Fenja Brix bei den Mädchen bis 33,2 kg. Souverän ging sie in ihren ersten Kampf, wartete erstmal ab wie sich die Gegnerin verhielt und konterte dann. Der Kampf ging in den Boden über und sie gewann mit ihrem starken Haltegriff Kesa-Gatame. Im darauffolgenden Kampf war Fenja zunächst sehr passiv und wich zwar gut aus, aber sie erzielte keine Wertung. Im wahrsten Sinne des Wortes „in letzter Sekunde“ setzte Fenja einen sicheren O-Goshi an, warf ihre Gegnerin auf den Rücken und gewann mit Ippon. Ihre nächsten beiden Kämpfe gewann sie wieder souverän und freute sich am Ende über ihren verdienten ersten Platz.

Magnus Nelles kämpfte in der u12 seinen zweiten Wettkampf (bis 35,5 kg). Den ersten Kampf gewann er durch einen starken Haltegriff. Die nächsten beiden Gegner waren stark und er musste sich geschlagen geben. Dennoch hielt er sich gut, sammelte wertvolle Erfahrungen und freute sich am Ende über Schokoosterhase und Platz vier.

Für Lukas Lenz ging es in der Gewichtsklasse bis 41,7 kg zunächst darum, Wettkampferfahrungen zu sammeln. Im ersten Kampf leistete er viel Boden- und Verteidigungsarbeit, sodass er den Kampfrichterentscheid für sich entschied. In den darauffolgenden Kämpfen konnte er sich am Ende jeweils nicht mehr aus dem Haltegriff des Gegners befreien. Dennoch freute er sich über seinen hart erkämpften vierten Platz.

Auch den Osterhasen-Fitness-Check meisterten die sieben mir Bravur und zeigten dabei, dass zum Beispiel Eier über einen Hindernisparcours  schadenlos transportieren können.

hinten, v.l.n.r.
Fabian Eßwein, Nikolas Lenz, Lukas Lenz, Daniel Rösiger, Magnus Nelles

vorn, v.l.n.r.
Fenja Brix, Jan Geier

Wintersport mal anders

Zwei Trainer des Judo Verein Schwäbisch Gmünd kamen vergangene Woche im Zuge des Wintersporttags an das Parler- und das Hans-Baldung-Gymnasium, um judointeressierten Kindern die japanische Kampfsportart vorzustellen und gemeinsam eine erste Trainingseinheit durchzuführen.

Nach einer kurzen Einführung ins Judo, was übersetzt „der sanfte Weg“ bedeutet, begann das Training mit der zeremoniellen Begrüßung, dem Sasem. Von Anfang an war klar, Respekt voreinander und Höflichkeit sind oberstes Gebot. Anschließend erlernten die Schüler die ersten Wurf-/Fall- und Haltetechniken nach dem Prinzip des Judo: „Bestmöglicher Einsatz von Körper und Geist durch gegenseitiges Helfen zu beiderseitigem Wohlergehen“ und waren mit Begeisterung dabei.

Die Schüler merkten, dass manch eine Technik, die anfangs schmerzhaft und beeindruckend aussieht, durch richtiges Erlernen und Ausführen richtig Spaß macht und keineswegs weh tut.

Die zwei Stunden waren schneller vorbei als gedacht und viele Kinder wollten gar nicht mehr aufhören, die neu erlernten Techniken anzuwenden.

Ein riesengroßer Dank gilt den Lehrkräften Christian Moser (Parler-Gymnasium) und Claudia Moser (Hans-Baldung-Gymnasium) für die hervorragende Organisation und Kooperation mit dem Judo Verein Schwäbisch Gmünd.

Alle Begeisterten wurden dazu eingeladen, das Training des JV Schwäbisch Gmünd unverbindlich auszuprobieren, welches dienstags & donnerstags im unteren Teil der Großsporthalle stattfindet. Kinder und Jugendliche im Alter von 6-14 Jahren trainieren von 17:45 Uhr – 19:30 Uhr, anschließend findet das Jugend- und Erwachsenentraining (ab 14 Jahren) von 19:30 Uhr – 21:00 Uhr statt.

Bezirkseinzelmeisterschaften der u12 in Kirchberg an der Murr

Am Sonntag, 25.02.218, fanden in Kirchberg an der Murr die Bezirkseinzelmeisterschaften der u12 statt. Für den Judoverein Schwäbisch Gmünd starteten Magnus Nelles (bis 37 kg) und Uli Küppershaus (plus 50 kg).

 

Magnus hat erst vor wenigen Wochen seine erste Gürtelprüfung zum weiß-gelben Gürtel erfolgreich abgelegt, welche es ihm möglich macht, diese Meisterschaften zu kämpfen.

Magnus startete in einer von 14 Teilnehmern besetzten und somit recht großen Gewichtsklasse.

In seinem ersten Kampf traf er auf Peres Mosolf vom JudoTeam Steinheim. Magnus setzte seinen Griff durch, jedoch versuchte sich sein Gegner zuerst an einem Wurfansatz, dem Magnus gekonnt auswich. Dies ging in den Bodenkampf über und seinem Gegner gelang es Magnus im Haltegriff zu halten. Magnus versuchte sehr aktiv, sich aus diesem Griff zu befreien, doch es gelang ihm nicht rechtzeitig.

Anschließend traf er in der Trostrunde auf Dylan Wiebeck, ebenfalls vom JudoTeam Steinheim. Diesem gelang es, dass der Kampf wertungslos in den Bodenkampf überging und er versuchte, Magnus in einem Haltegriff (Kesa-Gatame) festzuhalten, aus dem er sich aber in Windeseile befreite. Dafür bekam der Gegner jedoch die Wertung Waza-Ari. Kurz vor Ende der Kampfzeit (3 Minuten) warf Magnus seinen Gegner mit einem O-Goshi und bekam ebenfalls die Wertung Waza-Ari. Magnus hatte es also geschafft, auszugleichen. In den verbleibenden 14 Sekunden gelang es keinem der beiden mehr eine Wertung zu erzielen. Die Kampfrichter zogen sich zur Besprechung zurück und ließen Dylan gewinnen. Dadurch verlor Magnus aufgrund des Kampfrichterentscheids knapp.

 

Wenig später war Uli im Teilnehmerfeld von sechs Startern an der Reihe. Seinen ersten Kampf gegen den Heubacher Angelos Magkoutas gewann er souverän durch einen 20 Sekunden lang gehaltenen Kesa-Gatame und somit der Wertung Ippon.

Auf Tobias Meier vom JST Riesbürg traf er im zweiten Kampf. Uli nutzte den Schub seines Gegners und warf ihn mit einem Uki-Goshi zu Boden, wodurch er die Wertung Waza-Ari erhielte. Im nachfolgenden Haltegriff hielt er Tobias 10 Sekunden fest und gewann.

Der Heilbronner Tim Moser warf Uli auf den Bauch. Uli wehrte sich gegen eine Bodentechnik namens Sankaku und der Kampf wurde erneut aus dem Stand begonnen. Zahlreiche Uchi-Mata Ansätze von Uli scheiterten und Uli musste sich am Ende seinem Gegner geschlagen geben. Bei der Siegerehrung durfte er sich über die Bronzemedaille freuen.

 

links: Uli Küppershaus, rechts: Magnus Nelles

BW-EM U15 in Kirchberg an der Murr

Nach längerer Trainingspause startete Mathieu Stahl (Jahrgang 2004) Samstag, 24.02.2018,  bei den baden-württembergischen Einzelmeisterschaften der u15 in Kirchberg an der Murr.

Nach dem Wiegen stand fest, dass er in der bisher ungewohnten Gewichtsklasse bis 55kg kämpfen muss, da er 400g über der Grenze war.

Ein Blick auf die 32er Doppel-KO-System Wettkampfliste offenbarte, dass dieser Wettkampf kein leichtes Spiel werden würde.

Mathieu (6.Kyu – gelb-orangener Gürtel) gewann seinen ersten Kampf kampflos und war direkt eine Runde weiter.

Im nächsten Kampf traf er auf Anton Jansen von der Judoschule Roman Baur (2.Kyu – blauer Gürtel). Mathieu wich einigen versuchten Angriffen seines Gegners gekonnt aus und versuchte selbst anzugreifen, jedoch gelang ihm dies nicht und er fiel durch einen Wurf des Gegners auf die Seite und bekam eine Gegen-Wertung, er konnte sich aus dem nachfolgenden Haltegriff trotz zahlreicher Befreiungsversuche nicht rechtzeitig befreien und verlor. Dadurch rutschte er in die Trostrunde, in der man sich bis maximal zum Kampf um Platz drei vorkämpfen kann.

Hier traf er auf Nikita Wisotski (2.Kyu – blauer Gürtel) vom JC Kano Heilbronn. Diesem war Mathieu deutlich unterlegen. Er konnte dem starken Wurfansatz von Nikita nicht ausweichen und fiel auf den Rücken, wodurch er den Kampf durch die Gegenwertung Ippon verlor. Sein Gegner fiel ihm bei diesem Wurf mit der Schulter auf die Nase, wodurch Mathieu starkes Nasenbluten bekam und durch die Sanitäter medizinisch versorgt werden musste.

Trotz diesem „blutigen“ Ende hatte Mathieu sehr viel Spaß und ist motiviert, wieder regelmäßig zu trainieren und bei kommenden Wettkämpfen zu starten.

Gürtelprüfungen beim JVSG

Im Februar fanden beim Judoverein Schwäbisch Gmünd Gürtelprüfungen im
Kinderbereich statt. Für viele Kinder war es die allererste Prüfung.
Die Trainer und Prüfer Thomas Leinmüller und Sievert Kaffenberger schauten
sich das gezeigte Programm der Kinder mit Argusaugen an. Die Vorgaben dazu
gibt es vom Deutschen Judo Bund (DJB), der für jeden Gürtelgrad spezifische
Aufgaben verlangt. Dazu gehören Grundlagen wie die Fallschule und einfache
Wurftechniken. Für die höheren Gürtelgrade muss man Vorkenntnisse und
kompliziertere Techniken aufzeigen.
Wir dürfen folgenden Kindern zur bestandenen Prüfung gratulieren, zum

-weiß-gelben Gürtel (8. Kyu):
Minea Svalina, Nikolas Lenz, Lukas Lenz, Connor Lukesch, Fenja Brix, Jonas Bentata, Manuel Künstler, Esra Bay, Magnus Nelles

-gelben Gürtel (7. Kyu):
Marco Weingard, Jan Geier, Fabian Eßwein, Daniel Rösiger, Rocco Svalina, Matvei Mikhailov

 

-gelb-orangen Gürtel (6. Kyu):
Jessica Siber, Denny Svalina

-orange-grünen Gürtel (4. Kyu)
Uli Küppershaus

Besonders stolz sind wir auf Manuel Künstler, der es aufgrund seiner
Behinderung (Prader-Willi-Syndrom) etwas schwerer hatte, doch das Ganze mit
einer guten Vorbereitung wettmachen konnte.

Allen Kindern nochmals herzlichen Glückwunsch!

vorne (v.l.n.r.):

Manuel Künstler, Nikolas Lenz, Jan Geier, Daniel Rösiger

hinten (v.l.n.r.):
Lukas Lenz, Esra Bay, Jonas Bentata, Uli Küppershaus, Matvei Mikhailov